Baselbiet: SP-Landrat fordert Verbot von Feuerwerk
Roger Boerlin begründet seinen Vorstoss mit schweren Unfällen, Brandrisiken und Umweltschutz. Ausnahme: Profi-Feuerwerk am 1. August.

Eine ganze Reihe von Baselbieter Gemeinden hat mittlerweile das Abbrennen von Feuerwerk verboten oder mit Bewilligungspflichten oder eingeschränkten Zeiten belegt. Aber jetzt fordert SP-Landrat Roger Boerlin ein kantonales Verbot.
Seinen Vorstoss begründet er etwa mit Brandrisiken und schwere Unfällen, der Belastung der Umwelt durch Feinstaub, giftige Rauchgas, Lärm und dem Stress für Tieren.
Boerlins Vorstoss sieht eine gewichtige Ausnahme vor: Am Nationalfeiertag am 1. August sollen professionelle und bewilligungspflichtige Feuerwerksvorführungen, die durch den Kanton oder die Gemeinden genehmigt werden, erlaubt sein.
Feuerwerk-Fans weichen aus in Orte ohne Verbote
Warum aber ein kantonales Verbot, wo Gemeinden ihre eigenen Regeln erlassen? Der SP-Landrat erklärt auf Anfrage, er habe viele Hinweise darauf erhalten, dass Feuerwerk-Fans aus Gemeinden mit Verboten auf andere Orte ausweichen. Dort würden sie ihre Raketen in Gemeinden mit geringeren oder keinen Auflagen abschiessen. «Das kann ja nicht der Sinn der Sache sein», so Boerlin gegenüber Prime News.
Ferner führt er aus, in der vergangenen Silvesternacht sei es in verschiedenen Gemeinden «zu unschönen Szenen» gekommen. Beispiel Birsfelden: Ein Briefkasten wurde gesprengt.
Silvesternächte und 1. Augustfeiern mit Feuerwerken und Knallkörpern empfinden laut Umfrage des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) 62 Prozent der Bevölkerung als störend. Zudem habe der Gebrauch von Feuerwerk- und Knallkörper in den letzten Jahren deutlich zugenommen. (cb)
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