Besucherrekord an der Museumsnacht Basel 2026
Rund 41'000 Besuchende verzeichnete das Event bei der 25. Ausgabe gestern Abend.

Die 25. Basler Museumsnacht hat sich erneut als Publikumsmagnet erwiesen. Rund 41'000 Besucherinnen und Besucher zogen am Freitagabend durch die Winternacht und besuchten die 30 teilnehmenden Museen sowie 13 Gastinstitutionen. Das teilt der Kanton am Samstagmorgen in einer Mitteilung mit. Bis eine Stunde vor Schluss um 2 Uhr morgens wurden insgesamt 138'724 Eintritte gezählt – deutlich mehr als im Vorjahr mit 122'218 Eintritten. Allein die Gastinstitutionen verzeichneten rund 25'000 Besuche.
Interaktive Angebote, Musik und Tanz sorgten für Unterhaltung bis tief in die Nacht. Die Stimmung an dem Grossanlass war durchwegs friedlich. Besonders gefragt war die letzte Gelegenheit, in der Fondation Beyeler die Ausstellung der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama zu sehen.
Ein Highlight für Fussballfans war das Angebot von SRF und SRG Region Basel: Zusammen mit FCB-Legende Fabian Frei und Sportjournalist Jeff Baltermia konnten sie einen Rundgang zum Barfüsserplatz machen, dem historischen Ort der Meisterfeiern.
In der Barfüsserkirche wurde in einer Erinnerungsstation eine lebendige Geschichte des Kulturanlasses geschrieben: Besucherinnen und Besucher nahmen ihre persönlichen Anekdoten aus 25 Jahren Museumsnacht auf.
Jugend erobert die Museen
Besonders erfreulich aus Sicht der Veranstalter: Rund die Hälfte der Gäste waren Jugendliche oder junge Erwachsene. «Als besonders wertvoll empfinde ich die Offenheit und Neugier, die Experimentierfreude und das Bedürfnis nach Austausch sowohl seitens des Publikums wie auch der Museen. Darin liegt der anhaltende Erfolg der Museumsnacht», sagte Katrin Grögel, Leiterin Abteilung Kultur Basel-Stadt.
Auch Regierungspräsident Conradin Cramer zeigte sich begeistert: «Ich erinnere mich bestens an die erste Ausgabe. Auch ein Vierteljahrhundert später hat die Museumsnacht nichts von ihrer Frische verloren und ist auch für mich ein unvergleichliches Highlight im Basler Kulturkalender.»
Wie auch in den vergangenen Jahren war die Museumsnacht für unter 26-Jährige gratis. (ila)
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