28.01.2026 News aus der Region

Das Herzstück ist tot – dafür gibt’s Geld für die Durchmesser­linie

Der Bundesrat hat heute «Verkehr ‘45» vorgestellt. Er will 2,5 Milliarden in den Bahnausbau investieren. Auch der Rheintunnel ist fest eingeplant.

Soll bald unterirdisch vom Badischen Bahnhof erreichbar sein: Der Bahnhof SBB. Bild: SBB

Das «Herzstück» sollte den Bahnhof Basel SBB und den Badischen Bahnhof unterirdisch miteinander verknüpfen und auch Stationen in der Innenstadt und im Klybeck bieten. Ziel der Region: eine trinationale S-Bahn. Doch das Thema ist nun endgültig vom Tisch: 14 Milliarden für das komplexe Projekt waren dem Bundesrat deutlich zu teuer. 

Um die Realisierung der unterirdischen Verbindung zwischen den beiden Bahnhöfen trotzdem zu sichern, haben sich Basel-Stadt und Baselland zuletzt für eine deutlich abgespeckte Variante des Bahnausbaus eingesetzt – nur noch eine Durchmesserlinie ohne weitere Stationen soll es vorerst sein. Statt von 14 Milliarden Franken war nun von sieben die Rede (Prime News berichtete).

In den nächsten Jahren will der Bund jetzt vorerst rund 2,5 Milliarden für den Bahnausbau in der Region Basel zur Verfügung stellen, wie er heute in seinen Eckwerten zu «Verkehr ‘45» vorgestellt hat.

Davon sind 900 Millionen Franken in der «Botschaft 27» für den Ausbau der Publikumsanlage im Bahnhof SBB inklusive eines Neubaus der Margarethenbrücke geplant. Der restliche Betrag ist in der «Botschaft 31» für eine «erste Etappe der Durchmesserlinie» gedacht.

Und täglich grüsst der Rheintunnel...

«Der Bundesrat anerkennt damit den Ausbaubedarf der Region und die Notwendigkeit einer direkten unterirdischen Verbindung zwischen den Bahnhöfen. Das zeigt, dass die Region mit der Fokussierung auf dem richtigen Weg ist», schreiben die beiden Kantone in einer gemeinsamen Medienmitteilung mit der Handelskammer beider Basel.

Immerhin: Im Vergleich zum ETH-Gutachten «Verkehr 2045» erhöht der Bund die vorgesehenen Investitionen bis 2045 von rund 1,2 Milliarden auf die erwähnten 2,5 Milliarden Franken.

Auch der viel diskutierte und vom Stimmvolk eigentlich abgelehnte Rheintunnel ist fest im Realisierungshorizont 2045 vom Bund eingeplant. 1,9 bis 2,4 Milliarden sollen in das Projekt fliessen. (ila)

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