Demonstrationen: SVP fordert Antworten von Polizeidirektorin
Die Volkspartei fordert mittels eines Vorstosses ein härteres Durchgreifen bei unbewilligte Kundgebungen.

394 Demonstrationen, Standkundgebungen oder Mahnwachen gab es 2025 in Basel – das sind 68 mehr als 2024 (Prime News berichtete). Nachdem die Kantonspolizei Basel-Stadt diese Zahlen bekanntgegeben hat, reagiert die SVP mit einem politischen Vorstoss.
In einer Mitteilung schreibt die Schweizerische Volkspartei Basel-Stadt, dass der Kanton «zunehmend die Kontrolle über die öffentliche Ordnung verliert». «Immer häufiger» würden unbewilligte Demonstrationen durch die Innenstadt ziehen und den öffentlichen Verkehr blockieren und «Quartiere lahmlegen». Die Leidtragenden seien die Pendler, Anwohner und Gewerbetreibende. Sachschäden und verletzte Personen seien Begleiterscheinungen dieser Entwicklung.
Die illegalen Demonstrationen, so das Communiqué, seien «bewusste Rechtsverstösse». Durchgeführt zu Stosszeiten würden die Demonstrantinnen und Demonstranten die «maximale Aufmerksamkeit» erregen und «grösstmögliche Störungen» verursachen.
Gemäss SVP «verlottert» Basel langsam. Besorgt zeigt sich die Partei über die Entwicklungen rund um «antisemitisch motivierte Demonstrationen». So würden antisemitische Parolen und Gewaltaufrufe gegen Juden «toleriert». Im Gegensatz dazu könnten jüdische Gedenkveranstaltungen «nur unter massivem Polizeischutz» durchgeführt werden. «Basel wird zunehmend zum Treffpunkt linksextremer Gruppierungen mit offenem Gewaltbezug», schreibt die Volkspartei. (Hier geht's zur Kontroverse bei Prime News).
Regierung schaut zu
SVP-Grossrat Pascal Messerli verlangt im Vorstoss mit insgesamt 63 Fragen Antworten von der Regierung. Zuständig ist Polizeidirektorin Stephanie Eymann (LDP). Die Volkspartei wirft ihr Untätigkeit vor. Anstatt «entschieden durchzugreifen» toleriere die Exekutive die Zustände um die unbewilligten Demonstrationen.
Messerli will etwa wissen, wie viele illegale Demonstrationen jährlich durch Basel ziehen und wie hoch die Kosten sind, die daraus entstehen. Der SVP Basel-Stadt-Präsident Messerli stellt auch die Frage, weshalb die Verursacher von illegalen Demonstrationen nie zur Kasse gebeten werden. Ebenso soll die Regierung antworten, wann «endlich konkret» gegen antisemitische Hetze und linksextremistische Netzwerke vorgegangen werde.
Die SVP fordert in der Interpellation: Wer demonstrieren wolle, solle dies «legal» tun. Wer das Gesetz nicht einhält, müsse dafür «geradestehen».Sicherheitsdirektorin Eymann sei gefordert, dieser Demonstrationsflut und den entsprechenden negativen Folgen für die Bevölkerung endlich einen «Riegel zu schieben».
Angebote
Immer müde und schlapp?
Andreafer – die leckeren Eisensticks. Profitieren Sie jetzt: Beim Kauf von 3 Packungen erhalten Sie 22% Rabatt!
Immer müde und schlapp?
Für den Kauf werden Sie auf die Seite unseres Promotionspartners geleitet.
1 Kommentar