Ehemalige Regierungskandidatin Eva Biland verlässt die FDP
Weil sie sich mit ihrer Meinung nicht als «Querdenkerin taxieren lassen möchte», hat sie am Mittwoch ihren Rücktritt eingereicht.

Eva Biland hat genug, genug von ihrer Partei FDP. Noch vor gut einem Jahr galt die 54-jährige Bettinger Ärztin als Hoffnungsträgerin. Sie politisierte in der Basler Partei als Vize-Präsidentin.
Die FDP-Politikerin erzielte 2024 bei den Regierungsratswahlen ein respektables Ergebnis von 15'876 Stimmen. Sie lag damit aber rund 6'000 Stimmen hinter der bisherigen Baudirektorin Esther Keller und auch der grünen Kandidatin Anina Ineichen (18'320 Stimmen) zurück. In der Folge «opferte» sich Biland – um nicht im zweiten Wahlgang zur passiven Wahlhelferin Ineichens zu werden.
Nun hat sie am Mittwoch jedoch ihren Rücktritt eingereicht, weil ihre Haltungen dort nicht mehr toleriert würden, wie die BaZ schreibt.
«Staatsmassnahmen, EU, Bespassung der Bevölkerung»
Biland war mit ihrer staatskritischen Haltung zu den Corona-Massnahmen in die Schlagzeilen geraten. Innerhalb der FDP galt sie als Vertreterin des rechten Flügels. Man habe ihr laut der BaZ innerhalb der Partei bedeutet, dass sie eine zu pointierte Person sei.
Sie vermisse die Pointiertheit, könne sich grundsätzlich immer weniger mit den Positionen des Freisinns identifizieren. Der Slogan «Mehr Freiheit, weniger Staat» werde mittlerweile kaum noch konsequent gelebt: «Staatsmassnahmen sind längst salonfähig geworden bei den Freisinnigen, sei es in der aktuellen SRG-Debatte, den EU-Verhandlungen oder den steuerfinanzierten Ereignissen zur Bespassung der Bevölkerung.»
Biland wolle sich weiter engagieren, aber wie konkret sei noch offen. Der Übertritt zur SVP sei für sie keine Option. (cb)
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