Home Treatment: UPK-Angebot ist finanziell gesichert
Rund 1,3 Millionen Franken jährlich: Der Basler Grosse Rat hat im Dezember die nötigen Gelder für die Jahre 2026 bis 2029 gesprochen.
Prime News berichtete Anfang Dezember des vergangenen Jahres über das Home-Treatment-Angebot der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel. Wir begleiteten einen Pflegefachmann zu einem Termin mit einem Patienten. Das Angebot der Weiterbehandlung Zuhause nach einem Klinikaufenthalt existiert im Stadtkanton bei den UPK seit 2019.
«Eine Zusammenarbeit im häuslichen Umfeld, wo sich die wirklichen Alltagsprobleme eines Menschen abspielen, eröffnet therapeutisch optimale Möglichkeiten», erklärte Mediziner Christian Huber, stellvertretender Klinikdirektor der Klinik für Erwachsene UPK, im Gespräch mit Prime News.
Die Rückmeldungen der Patientinnen und Patienten und der Angehörigen, aber auch der anderen Akteure in der Gesundheitsversorgung und der Psychiatriekommission beider Basel seien «durchwegs positiv». Ende 2025 hat der Grosse Rat nun die finanzielle Unterstützung des aufsuchenden Angebots für die Jahre 2026 bis 2029 beschlossen.
1 Million und 287'000 jährlich bewilligt
Das Behandlungsangebot kann künftig also weitergeführt werden – nicht mehr im Rahmen eines Pilotprojekts, sondern über den regulären Prozess zur Abgeltung gemeinwirtschaftlicher Leistungen.
Gemäss dem neusten Grossratsbeschluss wurden von 2026 bis 2029 jährlich Beiträge in der Höhe von 1 Million und 287'000 Franken bewilligt. Ohne diesen Betrag hätten die Koordination und die nicht verrechenbaren Leistungen im ambulanten Setting nicht aufrechterhalten werden können, heisst es im entsprechenden Regierungsratsbeschluss vom August 2025.
Ein Team aus unterschiedlichen Berufsfeldern betreut derzeit mehr als 150 Patientinnen und Patienten in ihrem häuslichen Umfeld. Das Ziel der Behandlungen ist es, stationäre Aufenthalte und fürsorgerische Unterbringungen zu reduzieren. (mei)
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