16.02.2026 News aus der Region

Reber-Rücktritt: Florence Brenzikofer verzichtet

Die Grünen-Nationalrätin will nicht für den freiwerdenden Regierungssitz kandidieren. Sie verweist auf einen anderen Anwärter.

Grüne Nationalrätin Florence Brenzikofer will in Bundesbern bleiben. Bild: Anja Sciarra

Die Oltingerin Florence Brenzikofer war als prominenteste Kandidation gehandelt worden: Seit der dienstälteste Baselbieter Regierungsrat Isaac Reber (Grüne) vergangene Woche seinen Rücktritt per Ende September bekannt gab (Prime News berichtete), dreht das mediale Kandidaten-Karussel. Die Nationalrätin bedingte sich Bedenkzeit aus – und verzichtet nun auf eine Kandidatur um Rebers Sitz.

In der Medienmitteilung am Montagmorgen heisst es: «Nach sorgfältiger Prüfung habe ich mich jedoch entschieden, meinen Fokus weiterhin auf die Bundespolitik zu legen». Obgleich sie mit Zuschriften zur Regierungs-Kandidatur ermutigt worden war.

Sie verweist auf ihre sechs Jahre als Nationalrätin. Als Mitglied der Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen sowie für Wissenschaft, Bildung und Kultur setze sie sich «mit Nachdruck für die Dossiers Verkehr und Bildung» ein. Diese seien für die Nordwestschweiz von zentraler Bedeutung.

«Philipp Schoch ist ein starker Kandidat»

Zudem übernehme sie seit Januar 2026 zusätzliche Verantwortung in der Verkehrspolitik als Präsidentin des Tarifverbunds Nordwestschweiz (TNW). «Deshalb möchte ich auch weiterhin mit grossem Engagement die Anliegen unserer Region und ihrer Menschen in Bern vertreten.»

Brenzikofer betont, dass es die Grüne Partei aus sozialen und klimaschützerischen Gründen weiterhin in der Baselbieter Regierung brauche. 

Die Grünen hätten eine Reihe von «qualifizierten Kandidat:innen». Sie verweist explizit auf den Pratteler Gemeinderat Philipp Schoch. Dieser sei «ein starker Kandidat mit umfassender politischer und exekutiver Erfahrung». Der frühere Parteipräsident und Alt-Landrat Schoch hat auf onlinereports.ch bereits seine Bereitschaft mitgeteilt.

Er wird sich gegen eine SVP-Kandidatur durchsetzen müssen. Die wählerstärkste Partei ist seit 2023 nicht mehr in der Regierung vertreten. (cb)

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