Trockene Fasnacht: 272 Tonnen Räppli weggeputzt
Vom Morgestraich bis zum Ändstraich wurden insgesamt 272 Tonnen Fasnachtsabfälle gesammelt – weniger als 2025.

Mit einem Grosseinsatz haben die Stadtreinigung und die Basler Verkehrsbetriebe während der diesjährigen Fasnacht in Basel für Ordnung gesorgt. Rund 280 Mitarbeitende des Bau- und Verkehrsdepartement sowie der Basler Verkehrsbetriebe waren mit 70 Fahrzeugen im Einsatz, um die Hinterlassenschaften des fasnächtlichen Treibens zu beseitigen und den regulären Tram- und Strassenverkehr sicherzustellen.
Jeweils nach dem Cortège sowie in den frühen Morgenstunden am Dienstag und Mittwoch entfernten die Einsatzteams Räppli, Schachteln und Abfallsäcke aus der Innenstadt. Die Tramgleise wurden täglich bis zum Betriebsbeginn gereinigt, sodass die Innenstadt jeweils bis 8 Uhr morgens weitgehend sauber war. Entlang der Cortège-Route standen zudem Mulden bereit, damit Wagen-Cliquen ihr Material direkt entsorgen konnten.
Abfallkübel werden in den kommenden Tagen wieder montiert
Insgesamt wurden rund 272 Tonnen Fasnachtsabfall eingesammelt – weniger als im Vorjahr (350 Tonnen), wie das Bau- und Verkehrsdepartement am Donnerstag mitteilte. Verantwortlich dafür dürfte vor allem das mehrheitlich trockene Wetter sein, welches das Gewicht des Abfalls reduzierte. Auch das erstmals geltende Verbot motorisierter Fahrzeuge an der Kinderfasnacht könnte zur geringeren Abfallmenge beigetragen haben.
Der Abschluss folgte traditionell mit der sogenannten «Ändreinigung»: Am Donnerstagmorgen ab 4 Uhr standen 210 Mitarbeitende im Einsatz, um den verbliebenen Grobabfall zu beseitigen. Während Wischerinnen und Wischer die Räppli zusammenkehrten, reinigten Maschinen die Hauptachsen. Der gesammelte Abfall wurde anschliessend zur Verwertung abtransportiert.
Normalerweise werden die Strassen danach zusätzlich gespült und die Kanalisation von Räppli befreit. Bereits ab 6 Uhr waren die Hauptachsen wieder für den Tramverkehr frei – bis 9 Uhr war die Stadt wieder sauber.
In den Folgetagen werden schliesslich auch die gereinigten öffentlichen Abfallkübel wieder montiert.
Anm. d. Red.: In einer ersten Meldung vom Bau- und Verkehrsdepartement war von 170 Tonnen die Rede. Die Zahl wurde im Artikel nach einer Zweitmeldung entsprechend angepasst.
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