Die Grünen schicken Philipp Schoch ins Regierungsratsrennen
Die Mitgliederversammlung hat den ehemaligen Landrat schon im ersten Wahlgang mit absolutem Mehr nominiert. Die Wahl findet am 14. Juni statt.

Am 12. Februar dieses Jahres hat der langjährige Regierungsrat Isaac Reber (Grüne) seinen Rücktritt per 30. September bekanntgegeben. Gestern Donnerstag hat die Partei an der Mitgliederversammlung Philipp Schoch zur Kandidatur nominiert – im ersten Wahlgang mit absolutem Mehr. Schoch soll den Grünen den Sitz in der fünfköpfigen Regierung sichern. Er wird bestritten von der SVP, die seit 2023 als wählerstärkste Partei nicht mehr im Regierungsrat vertreten ist. Wen sie zur Wahl stellt, ist noch nicht bekannt.
Schoch trat als Favorit gegen Andrea Sulzer (Gemeindepräsidentin Waldenburg) und Landrat Stephan Ackermann an. Der 52-jährige Schoch war 15 Jahre lang im Landrat. 2016 wirkte er als Landratspräsident. Mehrere Jahre war er Kantonalpräsident der Grünen. Auch Exekutiverfahrung bringt Schoch mit, seit 2020 im Gemeinderat von Pratteln.
Verstärkte Partnerschaft mit Basel-Stadt
«Das Baselbiet soll gerade in diesen herausfordernden geopolitischen Zeiten lebenswert, wirtschaftlich innovativ, sozial gerecht und wettbewerbsfähig sein», lässt sich Schoch in der Medienmitteilung zitieren. Er gilt ähnlich wie Reber als pragmatischer grüner Politiker. Laut BaZ und bz setzt er auf eine verstärkte Partnerschaft mit Basel-Stadt. Beruflich ist er als Leiter des Notfall im Kantonsspitals Baselland (KSBL) tätig.
Für die Partei ist der Ausgang der Wahl am 14. Juni bestimmend. Bei den Wahlen 2023 verlor sie im Landrat zwei Sitze (aktuell 14). (cb)
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