12.03.2026 News aus der Region

Über 6’000 Unter­schriften für Erhalt von Gemüse­kiosk überreicht

Gemüseladen und Stadt­garten fallen der geplanten Umge­staltung des Allschwiler­platzes zum Opfer. Im Quartier hat dies eine Soli­dari­täts­welle und Petition ausge­löst.

Gemüsekiosk-Betreiber und Petitionär Niklaus Fäh übergibt die 6'000 Unter­schriften an Heidi Mück, Präsi­dentin der Petitions­kommission im Basler Grossen Rat. Bild: zvg

Für den Erhalt des Gemüsekiosks und Stadtgartens am Allschwilerplatz in Basel sind innert sechs Wochen über 6’000 Unterschriften zusammengekommen. Initiator Niklaus Fäh überreichte die Petition am Mittwochabend der Präsidentin der Petitionskommission im Grossen Rat, Heidi Mück. 

Hintergrund: Der Allschwilerplatz im Gotthelf-Iselinquartier soll umgestaltet werden. Das dortige Tramhaus, in dem der Regiofrisch-Hofladen von Fäh seit der Covid-Pandemie einquartiert ist, kommt weg. Eine neue fixe Infrastruktur zu errichten, erachtete das Kantonsparlament als zu teuer. 

Dass die Zukunft des Gemüsekiosks damit nicht gewährleistet ist, hat im Quartier eine Solidaritätswelle ausgelöst. 63 Einsprachen gingen ein und die Petition zum Erhalt wurde lanciert (Prime News berichtete).

«Wir hatten uns ein ehrgeiziges Ziel von 3’000 Unterschriften gesetzt – umso mehr freut es uns, dass wir mit über 6’000 Unterschriften die Erwartungen weit übertroffen haben», sagt Niklaus Fäh zur nun übergebenen Petition.

Behandlung wohl erst nach den Sommer­ferien

Der Bio-Gemüsekiosk sei neben seiner Funktion als Verkaufspunkt von regionalem Gemüse und Früchten auch ein niederschwelliger Quartier-Treffpunkt.

Bei seiner kurzen Rede im Innenhof vom Rathaus vor etwa 50 Unterstützenden erwähnte Fäh, dass die grosse Anzahl an Unterschriften aufzeige, dass die Bedürfnisse der Quartierbevölkerung bei der Umgestaltung des Allschwilerplatzes nicht genügend berücksichtigt worden seien. 

Niklaus Fäh bei seinem Gemüse­kiosk am Allschwiler­platz. Bild: Anja Sciarra

Er hoffe, dass die Politik nun nicht auf ihrem Standpunkt beharre, und eine für alle Parteien «akzeptierbare Lösung» gefunden werden könne. Die Umgestaltung ist seit dem Grossratsbeschluss in der vorliegenden Ausarbeitung eigentlich fix. Dagegen wurde auch kein Referendum ergriffen. Wie sich das Parlament äussert, wird sich also zeigen.

Basta-Grossrätin Heidi Mück erwähnte, dass die Petitionskommission aufgrund der zurzeit hohen Anzahl an eingegebenen Petitionen vermutlich erst nach den Sommerferien 2026 dazukäme, sich dem Thema zu widmen. (as)

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