01.04.2026 News aus der Region

76-Jähriger nach Sturz in Bus verstorben

Nach einer Vollbremsung wegen eines Kindes stürzte am Montag ein Mann und verletzte sich schwer. Er ist im Spital gestorben.

Ein Buschauffeur musste in der Greifengasse wegen eines Kindes eine Vollbremsung machen. Bild: Martin Regenass

Am vergangenen Montag um 17 Uhr musste ein Chauffeur eines Linienbusses in der Greifengasse eine Vollbremsung machen. Wie die Kantonspolizei Basel-Stadt mitteilt, sei ein Kind unvermittelt auf die Fahrbahn und vor den in Richtung Grossbasel fahrenden Bus gerannt. Beim Bremsmanöver stürzte ein 76-jähriger Fahrgast und verletzte sich derart, dass er am Mittwoch im Universitätsspital Basel verstarb.

Der Junge und seine erwachsene Begleitperson verliessen gemäss Polizeiangaben die Unfallstelle in Richtung Tramhaltestelle Claraplatz. Die beiden Personen seien sich der Tragweite der Vollbremsung offenbar nicht bewusst gewesen.

Gemäss Zeugenaussagen soll der Junge zwischen sieben und acht Jahre alt sein. Er habe eine marineblaue Jacke, helle Hosen und einen grünen Rucksack getragen.

Die unbekannte Begleitperson des Jungen sowie Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sollen sich bei der Verkehrspolizei unter Tel. 061 208 06 00 oder über KapoVrk.VLZ@jsd.bs.ch melden.

Sitzplatz einnehmen und festhalten

Der Sturz des Rentners aufgrund der Vollbremsung ereignete sich in einem Bus der Basler Verkehrsbetriebe (BVB). Wie eine Sprecherin auf Anfrage erklärt, empfiehlt das Transportunternehmen den Fahrgästen wann immer möglich, einen Sitzplatz einzunehmen – insbesondere älteren oder gehbeeinträchtigten Personen.

Für diese Personengruppen stünden in unseren Fahrzeugen direkt bei den Türen entsprechend gekennzeichnete Vorrangsitze zur Verfügung. Zudem sei es wichtig, dass ältere Personen beim Aussteigen erst aufstehen, wenn das Fahrzeug vollständig zum Stillstand gekommen ist. Fahrgäste, die während der Fahrt stehen, sollten sich stets gut festhalten.

Die BVB machen die Fahrgäste auf diese Verhaltensregeln mit verschiedenen Kampagnen aufmerksam. So unter anderem mit «Blaue Hand» oder öV-Knigge. Zudem bietet die BVB in Zusammenarbeit mit Pro Senectute beider Basel regelmässig Kurse für Seniorinnen und Senioren an, in denen sie praktische Tipps für eine sichere Nutzung des öffentlichen Verkehrs erhalten. (mar)

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