Bombenalarm: Raststätte Pratteln Süd mehrere Stunden gesperrt
Gestern Montag vor 16.40 Uhr stellte eine Patrouille der Baselbieter Polizei auf der Raststätte einen verdächtigen Gegenstand in einem Fahrzeug fest.

Eine Patrouille der Baselbieter Polizei stiess bei der Kontrolle eines Fahrzeugs am Montagnachmittag auf «einen Gegenstand, welcher aufgrund seiner Beschaffenheit als verdächtig eingestuft wurde», wie es in der Mitteilung vom Dienstag heisst.
Spezialisierte Einsatzkräfte öffneten das Fahrzeug auf dem Areal beim «Fressbalken» unter Einsatz technischer Mittel. Sie holten den Gegenstand aus dem Fahrzeug und röntgen ihn.
Dabei wurden keine gefährlichen Inhalte entdeckt. Eine Nachprüfung bestätigte, dass es sich um einen unverdächtigen Gegenstand handelte. Weder im Fahrzeug noch im sichergestellten Objekt konnte Sprengstoff festgestellt werden.
Sperrung für vier Stunden
Während des Einsatzes blieb die Raststätte Pratteln Süd gesperrt. Auf dem angrenzenden Autobahnabschnitt wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h reduziert. Die Polizei sperrte auch den Autobahnzubringer Pratteln in Fahrtrichtung Bern/Luzern sowie den rechten Fahrstreifen bis zur Ausfahrt Liestal.
Nach rund vier Stunden hob die Polizei die Massnahmen auf. Für den Fehlalarm stand ein Grossaufgebot im Einsatz: neben der Polizei Basel-Landschaft auch Spezialisten der Kantonspolizeien Bern und Basel-Stadt, das Feuerwehrinspektorat beider Basel, die Feuerwehr Pratteln, die NSNW, das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit sowie vorsorglich die Sanität.
Die Baselbieter Polizei kläre nun die Hintergründe des Vorfalls in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft ab. (cb)
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