Go Basel Go: 4'000 Unterschriften für tramfreie Innenstadt
Die Initiative kommt zustande. Das Komitee vermeldet vermehrten «Rückenwind». Die Signaturen müssen noch beglaubigt werden.

«Nach anfänglichem zögerlichem Verhalten» nehme die Diskussion eine neue Richtung an, heisst es in der Medienmitteilung des Initiativkomitees «Go Basel Go». Deren Vorlage eine tramfreie Innestadt zwischen Barfüsserplatz und Schifflände fordert.
Derzeit werde die 4000er-Marke geknackt. Die 4'000 Unterschriften seien derzeit im «amtlichen Beglaubigungsprozess». Man befinde sich somit im Schlussspurt für das Zustandekommen der Initiative. «Wir sind zuversichtlich, dass wir bis Ende Mai bereit sind – also rund 7 Monate nach der Medienkonferenz zur Lancierung der Initiative «GO Basel GO!»
Wie Prime News berichtete, verlangt die Initiative, dass die Innenstadt, konkret der Marktplatz, vom Tramverkehr befreit und begrünt wird. Der Tramverkehr soll über andere Wege abgewickelt werden, beispielsweise über den Petersgraben. Zudem soll ein Shuttle-System in der Innenstadt für Personen bereitgestellt werden, die nicht mehr gut zu Fuss sind.
Die Initiative wurde schon heftig debattiert. Auch in der Politik ist die Initiative umstritten, gerade auch wegen dem Petersgraben-Tram.
«Rückmeldungen aus dem Gewerbe sind eindeutig»
Das Initiativ-Komitee ist mit den Star-Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron, dem Luftfahrt-Pionier Moritz Suter, der Nationalrätin Sibel Arslan oder LDP-Grossrat Michael Hug prominent besetzt.
Es argumentiert mit einer «belebten Innenstadt statt einer toten Schlafstadt». Auch aus dem Gewerbe gibt es Pro-Stimmen. Das Komitee hält dazu fest, «im Dialog mit dem Gewerbe sind die Rückmeldungen eindeutig».
Es gehe nicht um punktuelle Anpassungen, sondern um einen echten Systemwechsel. Nur eine konsequent tramfreie Innenstadt schaffe den nötigen Raum für Aufenthaltsqualität, für Begegnung und für eine vielfältige Nutzung. (cb)
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