20.04.2026 News aus der Region

Standortpaket: Neue Regeln bei Klimaförderung

Im Jahr 2025 hat Basel-Stadt Fördergelder im Umfang von 246 Millionen Franken gesprochen. Für das Gesuchsjahr 2026 hat der Regierungsrat eine Teilrevision beschlossen.

Neue Regeln beim Standort-Paket. Bild: Bilddatenbank Basel-Stadt

Um die Firmen trotz dem erhöhten OECD-Steuersatz in Basel-Stadt halten zu können, hat der Kanton das sogenannte Standortpaket eingeführt. Aufgrund dessen wurde per 31. März 2026 auf 88 Gesuche von Firmen hin ein Betrag von insgesamt 246 Millionen Franken per 2025 ausgezahlt.

Nun justiert die Regierung die Verordnung. Konkret gibt es durch die Teilrevision des Standortförderungsgesetzes Änderungen im Förderbereich «Umwelt» und der Regierungsrat hat Forschungskooperationen im Bereich Life Sciences lanciert, heisst es in einer Mitteilung vom Montagmorgen.

Konkret sollen die Firmen beim Erreichen des Nettonullziels 2037 verstärkt unterstützt werden. Die Förderung erfolge entweder «massnahmenbasiert oder klimaberichtsbasiert». Sie soll künftig attraktiver, einfacher und noch KMU-freundlicher ausgestaltet werden.

Mehr Investitionen, höhere Förderbeiträge und ein Erklärvideo

Neu richtet sich die Höhe der Beiträge nach den Investitionskosten und nicht mehr nach der eingesparten Energie oder CO₂-Menge. Damit sollen Firmen mehr Planungssicherheit erhalten. Gefördert werden 40 Prozent der Kosten für Massnahmen im Kanton (ausserhalb 20 Prozent). Dokumentationspflichten, welche sich früher an Zielvereinbarungen orientiert haben, fallen weg.

Auch die Förderung von Klimaberichten wird angehoben. Der Regierungsrat eine Verdopplung des Förderbeitrags auf 30 Franken pro eingesparte Tonne CO₂ beschlossen.

Ferner führt die Regierung ein Förderprogramm für gemeinsame Forschungsprojekte ein. Diese sind im Förderbereich Gesellschaft angesiedelt und mit 15 Millionen Franken pro Jahr dotiert. Das Geld geht an die öffentlichen Forschungspartner. Die neuartigen Forschungskooperationsprojekte sollen die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung verbessern. Die geförderten Projekte müssten zudem einen globalen gesellschaftlichen Nutzen stiften.

Neu gibt es ein Erklärvideo, Factsheets zu den Förderbereichen und eine komplett erneuerte Webseite (http://www.bs.ch/baslerstandortpaket). (cb)

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