22.04.2026 News aus der Region

Uni Basel schliesst 2025 mit Minus von 11 Millionen ab

Der Fehl­betrag könne durch Mittel aus dem freien Eigen­kapital ausgeglichen werden. Aber die Uni stehe vor wichtigen Herausforderungen.

Uni Basel: Steigende Anforderungen im Sicherheitsbereich. Bild: Bilddatenbank Basel-Stadt

Die Universität Basel hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Defizit abgeschlossen, wie sie per Communiqué mitteilt. Wie aus dem neu veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht, schliesst die Bilanz mit einem Fehlbetrag von 10,9 Millionen Franken. Dieser wird durch Mittel aus dem freien Eigenkapital ausgeglichen.

Der operative Aufwand belief sich im Berichtsjahr auf 814,7 Millionen Franken, während die Erträge aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit 770,5 Millionen Franken betrugen. Daraus resultiert ein operativer Verlust von 44,2 Millionen Franken.

Der Fehlbetrag wird zu grossen Teilen durch zweckgebundene Mittel sowie durch ein positives Finanzergebnis von 2,2 Millionen Franken abgedeckt. Somit wird das freie Eigenkapital um 10,9 Millionen Franken auf neu 54 Millionen Franken reduziert. Die finanzielle Ausgangslage der Universität bleibe solide bleibt, wie sie festhält.

Unsicherheiten bezüglich Sicherheit und Finanzierung

Die Uni verweist aber auch auf wichtige Herausforderungen, namentlich die steigenden Anforderungen im Bereich der Cyber Security. Dazu kommen Unsicherheiten bei der Bundesfinanzierung oder gesamtwirtschaftliche Entwicklungen wie Teuerung und Wechselkurse. Die Universitätsleitung betont ihre konsequente Budgetdisziplin und ihren zielgerichteten Mitteleinsatz.

Den grössten Beitrag zur Finanzierung der Universität leisten die beiden Trägerkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft mit 346,6 Millionen Franken. Sie decken damit rund 45 Prozent der Erträge aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit. Ein Viertel der Gesamterträge, 194 Millionen Franken, erwirtschaftet die Universität durch kompetitiv eingeworbene Drittmittel (Nationalfonds, internationale Forschungsprogramme).

Der Bund steuert weitere 100,7 Millionen Franken bei (Anteil von 13,1 Prozent). Weitere 71 Millionen Franken (9,2 Prozent) stammen von Kantonen, die Studierende nach Basel entsenden. Bemühungen auf politischer Ebene, die Anteile anderer Kantone zu erhöhen, waren bislang gescheitert. (cb)


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