Unispital Basel mit Gewinn nach strategischem Umbau
Das Universitätsspital Basel (USB) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 6,6 Millionen Franken abgeschlossen.

Auch die Kerninstitution selbst erzielte mit 3,6 Millionen Franken ein deutlich besseres Ergebnis als im Vorjahr, wie der Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist.
Geprägt wurde das Jahr vor allem durch die Übernahme des Claraspitals im November. Mit diesem Schritt «stärkt das USB seine Rolle als Zentrumsspital für die Nordwestschweiz» und verzichtet gleichzeitig auf den geplanten Neubau «Klinikum 3». Die bereits getätigten Planungsinvestitionen wurden abgeschrieben, was das Ergebnis belastete. Ohne diesen Sondereffekt hätte der Konzerngewinn rund 19 Millionen Franken betragen.
Die Nachfrage nach medizinischen Leistungen blieb hoch: Der stationäre Umsatz stieg um 6,7 Prozent, der ambulante gar um 10,7 Prozent. Insgesamt behandelte das USB rund 64'000 stationäre Fälle. Auch die operative Marge (EBITDAR) verbesserte sich auf 7,2 Prozent.
Trotz des positiven Ergebnisses bleibe das Umfeld herausfordernd. Viele Leistungen sind laut USB weiterhin nicht kostendeckend. Zudem könnte die ab 2026 eingeführte Tarifstruktur TARDOC in einzelnen Fachbereichen zu tieferen Erträgen führen.
Mit der Integration des Claraspitals will das USB Synergien nutzen und die Versorgung in der Region weiter ausbauen. Am Standort soll unter anderem ein neues Krebszentrum entstehen, das die onkologische Behandlung in der Nordwestschweiz bündeln und stärken soll. (mei)
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