Andrea Strahm verlässt per September den Grossen Rat
Die Juristin politisierte fünfeinhalb Jahre im Parlament. Davor wirkte sie als Präsidentin der Partei die Mitte. Die Nachfolge ist noch unklar.

Nach fünfeinhalb Jahren parlamentarischer Arbeit tritt Mitte-Grossrätin Andrea Strahm (71) per Anfang September 2026 zurück. Dies teilte ihre Partei am Mittwoch per Communiqué mit.
Strahm gehört dem Grossen Rat seit Februar 2021 an. Mit ihrem Eintritt übernahm sie auch das Fraktionspräsidium, das sie bis Ende Januar 2026 innehatte. Sie ist Mitglied der Geschäftsprüfungskommission (GPK) und war damit auch Teil der damaligen PUK zum Biozentrum.
Im Rahmen ihres Amtes als Grossrätin war sie in der ersten Legislatur zudem Mitglied der Petitionskommission und der Disziplinarkommission, in der zweiten Legislatur zusätzlich zur GPK auch der Gesundheits- und Sozialkommission (GSK).
Feuerwerk, Nachfolge und Parteipräsidium
Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie bekannt, als sie 2022 ein Verkaufsverbot für Feuerwerk forderte. Zudem schreibt sie – oft pointierte – Kolumnen auf dem Portal Onlinereports.ch
Die Nachfolge von Andrea Strahm ist noch unklar. Wie Fraktionspräsident Bruno Lötscher-Steiger auf Anfrage mitteilt, warte die Partei noch auf den Bescheid einer Person.
Strahm engagiert sich seit über 20 Jahren für die Mitte Basel-Stadt. 2014 übernahm sie von Lukas Engelberger das Parteipräsidium und führte die Partei bis 2017, bevor sie das Amt an Balz Herter übergab. (cb)
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