BLKB saniert Hauptsitz für 92 Millionen Franken
Der Hauptsitz in Liestal ist seit rund 50 Jahren in Betrieb. Bei der Sanierung sollen die öffentlichen Bereiche erweitert werden.

Der BLKB-Hauptsitz an der Rheinstrasse in Liestal wird nach rund 50 Jahren umfassend erneuert, heisst in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Gebäudetechnik soll modernisiert, die Energieeffizienz verbessert und die Gebäudehülle saniert werden.
Bei der Sanierung werden weitere Teile des Erdgeschosses sowie die Aussenbereiche für die Bevölkerung geöffnet. Zukünftig biete die BLKB ihren Kundinnen und Kunden eine moderne, offene Kundenzone mit Beratungsschaltern, Beratungsräumen und Aufenthaltszonen. Neu wird der BLKB-Hauptsitz sowohl vom Bahnhof als auch von der Rheinstrasse zugänglich sein.
Da die Arbeiten nicht im laufenden Betrieb umgesetzt werden können, ist der Standort während der Bauzeit vorübergehend verlegt worden. Die Kundenhalle mit der Beratung befindet sich vorübergehend am Bahnhofplatz 13 in Liestal. Die weiteren Mitarbeitenden des Hauptsitzes sind bereits zuvor in die Zwischennutzungsareale am Bahnhof Liestal und im Spenglerpark in Münchenstein umgezogen.
«Gut erhaltene Bausubstanz nutzen»
Damit die BLKB alle zentralen Einheiten künftig an einem Standort konzentrieren kann sowie Flexibilität für die Zukunft schafft, werden alle Gebäudeteile um ein Stockwerk erhöht. In das Sanierungsprojekt investiert die BLKB 92 Millionen Franken. Der sanierte Hauptsitz ist für 800 BLKB-Mitarbeitende ausgelegt.
Die BLKB hat sich für die Sanierung zum Ziel gesetzt, möglichst viele Aufträge in der Nordwestschweiz zu vergeben, damit auch das regionale Gewerbe von den Investitionen profitieren kann. Die Ausschreibungsphase für die Aufträge an die Handwerksbetriebe startet ab Sommer 2027.
Die BLKB habe sich für eine Sanierung statt eines Neubaus entschieden, um gut erhaltene Bausubstanz weiter zu nutzen: «Mit der Sanierung und dank neuer energieeffizienter Technik bekennt sich die BLKB zu einem verantwortungsvollen Umgang mit bestehenden Ressourcen», wird der stellvertretende CEO Christoph Schär zitiert. Der bestehende Charakter soll erhalten bleiben.
Entwickelt wurde das nun vorliegende BLKB-Sanierungsprojekt von den Basler Architekten Christ & Gantenbein, die am Bahnhof Liestal bereits für das 2011 in Betrieb genommene «UNO»-Geschäftshaus verantwortlich waren.
Derzeit befindet sich das Sanierungsprojekt in der Projektierungsphase. Der Start des Baugesuchverfahrens ist bis Ende 2026 geplant. (cb)
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