Nach verpfuschtem Saisonende: FCB-Trainer und Frauen gehen getrennte Wege
Omar Adlani und der Fussballclub hätten «unterschiedliche Auffassungen», was die Zukunft betrifft.
Der FC Basel 1893 löst den Vertrag mit Frauen-Cheftrainer Omar Adlani per Ende Saison auf. Wie es in einer Mitteilung heisst, hätten der Club und Adlani «unterschiedliche Auffassungen» für eine künftige Zusammenarbeit.
Der 35-jährige kanadisch-algerische Doppelbürger hatte die FCB-Frauen im Oktober 2025 in einer «anspruchsvollen Situation» übernommen. Fabian Sanginés, Leiter Frauenfussball, wird im Communiqué wie folgt zitiert: «Seit seiner Übernahme hat Omar in einer sportlich heiklen Phase wichtige Stabilität ins Team gebracht. Leider sind wir im Zuge der Aufarbeitung der vergangenen Wochen zum gemeinsamen Schluss gekommen, getrennte Wege zu gehen.»
Forfait verloren am Grünen Tisch
Das unrühmliche Saisonende sei nicht grundlegend ausschlaggebend für die Beendigung der Zusammenarbeit gewesen.
Adlani und seine Entourage haben sich in den Playoffs Fehler zu Schulden kommen lassen, die den Frauen trotz Sieg den Einzug in die Halbfinals kosteten. So schickte der Cheftrainer im Playoff-Viertelfinal gegen St. Gallen eine Spielerin aufs Feld, die nicht regelkonform auf dem Matchblatt registriert war.
Zwar hätten sich die FCB-Frauen rein sportlich das Weiterkommen in der Women's Super League gesichert. Allerdings verloren sie wegen der Irregularität am Grünen Tisch Forfait mit 0:3.
Omar Adlani, so heisst es im Communiqué, wolle sich neu orientieren und sich eine neue Herausforderung suchen. (mar)
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