Hitze: Badeverbot beim Birsköpfli und in der Wiese
Zum Schutz der Fische haben die Behörden ab sofort ein Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot erlassen. Wer dagegen verstösst, zahlt eine Busse.

Nun dämpft die aktuelle Hitzewelle das sommerliche Badevergnügen: Zum Schutz der Fische gilt an der Wiese und am Unterlauf der Birs ab sofort ein Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot. Mit Unterlauf der Birs ist die Strecke von der Redingbrücke bis zum Rhein inklusive Birsköpfli gemeint.
Menschen und Tiere dürfen die betroffenen Gewässerabschnitte nicht mehr betreten oder zum Baden benutzen. Auch das Fischen ist dort untersagt. Wer gegen das Verbot verstösst, zahlt eine Busse von 100 Franken.
Grund für die Massnahme ist der Hitzestress der Tiere. In den Gewässern herrschen hohe Wassertemperaturen und tiefe Wasserstände. Der Sauerstoffgehalt des Wassers sinkt, während die Tiere wegen der Hitze mehr Sauerstoff brauchen. Badende Menschen und Haustiere stellen für die aktuell erheblich geschwächten Tiere einen Stressfaktor dar.
Die Tiere verziehen sich zudem in die wenigen noch kühlen Flussabschnitten. Dort geraten sie in Dichtestress. Besonders gefährdet sind Nasen, Äschen und Junglachse.
Überlebenschance der Tiere erhöhen
Das Verbot gilt auch für das Befahren der Gewässer, beispielsweise mit Booten, Stand-up-Paddle-Boards oder Schlauchbooten.
Gemäss den Wetterprognosen ist in den kommenden Tagen keine Entspannung der Temperatur- und Wasserstandssituation zu erwarten.
Beim Verbot gehe es darum, die Überlebenschance der belasteten Tiere zu erhöhen, heisst in der Amtsmeldung. Im Rhein sowie in den übrigen, nicht signalisierten Abschnitten der Birs bleibt das Baden weiterhin erlaubt. (cb)
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