Sarah Regez rückt in den Landrat nach
Nach der Wahl Matthias Liechtis hat sie dazu geschwiegen, nun tritt die SVP-Politikerin ihren Sitz im Baselbieter Parlament an.

Nach der Wahl von Matthias Liechti in die Baselbieter Regierung wird Sarah Regez im Herbst in den Landrat nachrücken. Dies berichtet Onlinereports auf Grundlage eines Berichts in der Volksstimme. Auf Medienanfragen nach dem Wahlsonntag hatte die umstrittene Politikerin keine konkreten Angaben machen wollen (Prime News berichtete).
Nun liess sie sich mit der Aussage zitieren: «Wieso sollte ich die Medienerwartungen erfüllen?». Für sie sei jedenfalls «stets klar» gewesen, dass sie «dem Volkswillen Folge leisten» werde.
Die Sissacher Politikerin sorgt regelmässig mit provokativen Posts in den sozialen Medien und ihrem Beziehungsnetz zu rechtsextremen Gruppen wie der Jungen Tat für Diskussionen und Medienberichte. Auch in den eigenen Reihen eckt sie durchaus an.
«Gesindel» und «Remigration»
Im Vorfeld zur Wahl Liechtis forderten die Jungparteien der Grünen, SP und GLP in einem Post die Wählerschaft auf: «Sarah Regez im Landrat verhindern». Der Eintritt von Regez erfolgt nun just zu einem Zeitpunkt, indem die wählerstärkste Partei wieder in der Regierung vertreten wird.
Das öffentliche Interesse an der JSVP-Strategiechefin und SVP Frauen Baselland-Präsidentin dürfte sich nun steigern – gerade auch mit Blick auf die Landratswahlen im April 2027. Sie sorgt auch selbst dafür. Gerade eben hat die Jura-Studentin nicht näher spezifizierte Personen als «Gesindel» bezeichnet. Vor einem Jahr postete sie wie gewisse rechtsextreme Exponenten den Begriff «Remigration». (Red)
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