Leiche in Büren gehört zu vermisster 71-jähriger Frau
Am 11. Juli wurde auf einem Rapsfeld in der solothurnischen Gemeinde ein Leichnam ohne Kopf und ohne Gliedmassen gefunden. Jetzt sind weitere Details bekannt.
Der Fund machte vergangene Woche in der Presse die Runde: Am Samstag, 11. Juli, wurde in einem Rapsfeld im solothurnischen Büren ein Leichnam gefunden. Es fehlten Hände, Teile der Füsse sowie der Kopf.
Der Zustand der Leiche liess zunächst Schlimmes vermuten, obschon die Strafverfolgungsbehörden von Beginn weg nicht von einer Gewalttat ausgingen. Nun konnte die verstorbene Person identifiziert werden: Es handle sich gemäss den vorliegenden Ergebnissen um eine 71-jährige Frau, die «gesundheitliche Probleme» hatte und seit mehreren Wochen vermisst wurde.
Fehlende Körperteile durch Tierfrass
Dies teilt die Solothurner Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die fehlenden Körperteile sind laut den Untersuchungen auf «Tierfrass» zurückzuführen, heisst es in der Mitteilung weiter.
Hinweise auf eine strafbare Dritteinwirkung lägen keine vor. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen daher eingestellt. Zuvor machten die Strafverfolgungsbehörden keine weiteren Angaben zu dem Fall. Über den Leichenfund wurde nicht proaktiv informiert. 20 Minuten hatte zuerst darüber berichtet. (as)
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