Roche wächst weiter – starker Franken drückt Ergebnis
Das Pharmaunternehmen hat den Umsatz im ersten Halbjahr um sechs Prozent gesteigert – Franken kostet zwei Prozent.
Der Pharmakonzern Roche hat im ersten Halbjahr 2026 den Umsatz um sechs Prozent auf 30,4 Milliarden Franken gesteigert. Wie Roche am Donnerstag mitteilte, sorgte vor allem die anhaltend hohe Nachfrage nach innovativen Medikamenten und Diagnostiklösungen für das Wachstum. Aufgrund des starken Frankens lagen die ausgewiesenen Verkäufe in Schweizer Franken allerdings zwei Prozent unter dem Vorjahreswert.
Der Kernbetriebsgewinn legte zu konstanten Wechselkursen um zehn Prozent auf 11,9 Milliarden Franken zu. Die Pharmasparte wuchs um sechs Prozent, die Diagnostiksparte um drei Prozent (hier geht's zur Mitteilung).
Aktien sollen an Wert gewinnen
«Unsere starke Dynamik setzte sich im ersten Halbjahr fort», wird Roche-CEO Thomas Schinecker in der Mitteilung zitiert. Neben der Umsatzsteigerung verweist er auf Fortschritte in der Medikamentenentwicklung und bei Zulassungsverfahren in den USA sowie auf neue Diagnostiklösungen. «Dank unserer starken Pipeline sind wir für ein nachhaltiges Wachstum in der Zukunft sehr gut aufgestellt. Wir bestätigen unseren Ausblick.»
Für das Gesamtjahr hält Roche an seinen Zielen fest. Der Konzern erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich zu konstanten Wechselkursen und strebt beim Kerngewinn je Aktie ein Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich an. (mar)
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