01.08.2026 News aus der Region

Basler hielten sich vorbild­lich an Feuer­werks­verbot

Es war kaum Geklöpfe zu hören am Rhein­knie. Die Blau­licht­organisationen bilanzieren insge­samt ein ruhiges Jahr.

Bild: Kantonspolizei Basel-Stadt

Die Pläne von Anfang Woche in Basel, an den offiziellen Feuerwerken festzuhalten und die späte Kehrtwende am Donnerstag, diese doch abzusagen, hat für viel Diskussionsstoff gesorgt. 

Und die Frage stand im Raum: Werden sich die Baslerinnen und Basler an das allgemeine Feuerwerksverbot halten?

Ja. In einer Medienmitteilung vom frühen Samstagmorgen bedankt sich die Kantonspolizei bei der Bevölkerung «für die vorbildliche Einhaltung des Feuerwerksverbots». Während der gesamten Feierlichkeiten entlang des Rheins und in der Innenstadt wurde im Veranstaltungsbereich und in dessen unmittelbarer Umgebung kaum Feuerwerk gezündet, heisst es. Auch sonst war in den Quartieren kaum etwas zu hören.

Ruhiges Jahr für die Blaulicht­organisationen

Die Bundesfeier am Rhein, die gemäss der Polizei trotz fehlendem Feuerwerk gut besucht war, verlief aus Sicht der Blaulichtorganisationen ohne grössere Zwischenfälle. Sie bilanzieren insgesamt ein ruhiges Jahr.

Auf dem Festperimeter konnten zivile Einsatzkräfte der Kantonspolizei einen Taschendieb beim Versuch der Tatausführung auf der Mittleren Brücke beobachten und ihn kurze Zeit später festnehmen. Er wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft festgenommen. Nach Mitternacht kam es zu kleineren Schlägereien, die durch die Polizeipräsenz deeskaliert werden konnten. 

Im Zusammenhang mit der Bundesfeier verzeichnete die Sanität der Rettung Basel-Stadt lediglich zwei Einsätze. Die mobilen und stationären Samariterposten versorgten 15 Personen, von denen eine durch die Sanität in ein Spital gebracht werden musste; zwei weitere konnten sich selbst ins Spital begeben.

Die Berufsfeuerwehr musste im Zusammenhang mit der Bundesfeier am Rhein kein einziges Mal ausrücken (as).

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