Präsidium des Appellationsgerichts: Alberto Fabbri gewählt
Der bürgerliche Kandidat setzte sich im zweiten Wahlgang mit gut 3'000 Stimmen Vorsprung gegen seinen Konkurrenten Manuel Kreis durch.

Alberto Fabbri wurde im zweiten Wahlgang mit 20'907 Stimmen ins Präsidium des Appellationsgerichts gewählt. Der Richter am Bundesstrafgericht und ehemalige Erste Staatsanwalt von Basel-Stadt ging als gemeinsamer Kandidat von «Die Mitte, EVP, FDP, GLP, LDP, SVP, Aktives Bettingen» ins Rennen.
Manuel Kreis wurde von der SP, den Grünen und Basta unterstützt und unterlag mit 17'872 Stimmen. Kreis ist erster Gerichtsschreiber und Verwaltungschef am Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und nebenamtlicher Richter am Appellationsgericht Basel-Stadt.
Deutlicher Vorsprung, tiefe Wahlbeteiligung
Der zweite Wahlgang war nötig geworden, weil Fabbri (Mitte) und Kreis (SP) im ersten Wahlgang Ende September das absolute Mehr knapp verfehlten. Damals hatte Fabbri nur rund 250 Stimmen Vorsprung. Nun betrug der Unterschied im zweiten Wahlgang 3'035 Stimmen. Dabei genügte das relative Mehr.
Seinen am Ende deutlichen Wahlsieg errang Fabbri insbesondere mit seinen Resultaten in Riehen und Bettingen, wo er klar vor Kreis lag. In Basel selbst holte er etwa 250 Stimmen mehr als der Kandidat der linken Parteien.
Die Stimmbeteiligung betrug 37,43 Prozent, der Anteil brieflich Stimmender 99,13 Prozent. (cb)
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