«Impfungen sind Meilenstein für öffentliche Gesundheit»
Sensationelle Studie: Tropen-Institut erhob weltweiten Impferfolg seit 1974. 154 Millionen Menschenleben wurden gerettet.
154 Millionen gerettete Menschenleben
Das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) untersuchte im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation WHO, welchen Effekt ein weltweit lanciertes Impf-Programm seit 1974 erzielte.
Die Studie ergab ein bahnbrechendes Resultat: 154 Millionen Menschenleben wurden gerettet, davon 146 Millionen bei Kindern unter fünf Jahren und 101 Millionen bei Säuglingen unter einem Jahr.
Nun gibt Swiss TPH-Direktor Jürg Utzinger im Unibâle-Podcast nähere Auskünfte zur Studie und zur Impf-Situation weltweit. Er macht klar, welch enormer Fortschritt mit der weltweiten Impfkampagne erzielt wurde.
So hält er Impfungen etwa mit der Verbesserung der sanitarischen Situation oder dem Einsatz von Antibiotika für den wesentlichen Meilenstein auf dem Weg zu einer besseren Weltgesundheit.
Er benennt, was ihm Sorgen bereitet: Das Ausbreitungs-Potential der Masern, die zunehmende Wissenschafts-Skepsis in den USA, die teilweise prekäre medizinische Situation in armen und von Konflikten gebeutelten Ländern.
Aber auch, was ihn optimistisch stimmt: Dazu gehört die globale Impfabdeckung, der medizinische Fortschritt und, dass die Skepsis gegenüber der Covid-Impfung – zumindest in der Schweiz – sich nicht auf andere Impfstoffe übertragen haben.
Das ist UniBâle, der Wissenschaftspodcast auf Prime News. Das Gespräch moderiert Co-Redaktionsleiter Claude Bühler.
«UniBâle» ist eine Kooperation zwischen Prime News und der Universität Basel und wird präsentiert von Interpharma.
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