«Wir wollen bei den Salatsaucen den Wow-Effekt»
Der Baselbieter Jungunternehmer Michael Maurer verkauft seine Produkte neu auch bei den Detailhändlern. Sein Geheimnis?
Mauri's Salatsaucen: «Sie müssen den Wow-Effekt haben»
Was ist eine gute Salatsauce? Wie produziert man sie ohne Verdickungsmittel und künstliche Konservierungsmittel? Und wie verkauft man sie, auch wenn sie eher ein bisschen teurer ist, als der industriell produzierte Rest?
Michael Maurer aus Zunzgen scheint die Antworten gefunden zu haben. Selbstbewusst verkündet er im Fürobebier: «Ich finde meine Salatsauce die Beste». Sein kleiner Familien-Betrieb (800 Flaschen pro Tag) kann die Traditionsprodukte mittlerweile über grosse Detailhändler wie Coop absetzen (mehr dazu hier). Dazu produziert er spezielle Salatsaucen exklusiv für grosse Firmen.
Eben hat er eine neuen Geschmack auf den Markt gebracht: Die Salatsauche mit Feigen-Senf. Soll es nun so weiter gehen mit ständig neuen Produkten? Nein, sagt Maurer: Eine neue Sauce müsse eine «Wucht» sein, einen «Wow-Effekt» auslösen. Sonst könnte die schwächere Variante die stärkeren, ursprünglichen herunterziehen.
«Wir geben jeden Tag Vollgas», erklärt der Baselbieter stolz, der sich nicht zu schade war, die Kundschaft persönlich mit ein paar Flaschen (die Etiketten waren einst simple Adressetiketten) aufzusuchen.
Im Fürobebier erklärt er nicht nur seine Arbeitsweise, sondern was es für den guten Salat braucht und welche Lernprozesse er als Chef durchgemacht hat.
Der Fürobebier-Podcast wird präsentiert von der Biermanufaktur Birtel Bier auf dem Dreispitz.
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