24.04.2025 Fürobebier 36 minMinuten Lesedauer

«Insta­gram-Hype macht dich noch nicht zum Künstler»

Der Basler Anatole Muster über sein Leben als Musiker in London, die «Wunder­kind»-Schub­lade und die Chancen des Inter­nets.

Vom Social-Media-Phänomen zum erfolg­reichen Musiker

Bild: Luca Thoma

Der Basler Akkordeonist und Produzent Anatole Muster war noch keine 20 Jahre alt, als er während der Covid-Pandemie mit viralen Videos auf Instagram bekannt wurde und plötzlich virtuell mit bekannten Jazz-Musikern jammte. Der nächste Schritt war ein Umzug nach London.

Nun spielt der 23-Jährige eine Europa-Tournee, kehrte für ein Konzert in seine alte Heimat zurück – und kam für ein Gespräch ins «Fürobebier». Im Podcast lässt Muster die vergangenen Jahre Revue passieren und erklärt, warum der Social Media-Erfolg für ihn zwar ein Karriere-Booster war, aber auch seine Tücken hatte. Kurz gesagt: «Follower sind noch lange keine Fans.»

Der KI-Revolution in der Musik blickt er derweil entspannt entgegen: «Menschliche Kreativität wird immer gefragt bleiben», findet Muster. Und: «KI zu benutzen, gilt bei vielen Musikern als uncool.»

Hannah Lais Sonnenhalde
Prime Content

Ein Studium mit viel Praxisbezug

Hannah Lais (32) arbeitet bei der Sonnenhalde in Riehen und absolviert ein Studium in BWL Gesundheits­management.

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Im Gespräch mit Prime News-Journalist Luca Thoma erzählt der Basler Musiker, wie der Umzug nach London sein Leben verändert hat: «Hier hast du Zugriff auf alles, was auf der Welt geschieht». Dabei habe er aber auch gelernt, «wie unglaublich privilegiert wir Schweizer Musikerinnen und Musiker sind.»

Ausserdem spricht Muster über die «Wunderkind»-Schublade, in die er zu Beginn seiner Karriere gesteckt wurde, seine Kindheit in einem Musiker-Haushalt und erklärt, warum das Akkordeon seiner Meinung nach ein unterschätztes Instrument ist. 

Der Fürobebier-Podcast wird präsentiert von der Biermanufaktur Birtel Bier auf dem Dreispitz.

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Luca Thoma

Luca Thoma

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