Publikumsrekord an der Industrienacht 2026
Die Veranstalter zählten 20'300 Personen, die am Freitagabend bei 50 Unternehmen hinter die Kulissen blickten.
Die Industrienacht mausert sich zum Grosserfolg: Die erste Durchführung besuchten noch 8'500 Personen, 2025 waren 16'000 dabei und bei der diesjährigen Ausgabe 20'300.
Bei der Industrienacht, die ähnlich wie die Museumsnacht funktioniert (Prime News berichtete), öffneten dieses Jahr 50 Unternehmen ihre Labors, Werkstätten, Büros. Dabei waren auch spektakuläre Programmpunkte wie das SBB-Logistikzentrum unter dem Bahnhof oder Containerterminals, Silos und Schiffe in den Häfen von Kleinhüningen oder Birsfelden.
Das vielseitige Programm zog offenbar ein breites Publikum an: Die 50 Unternehmen zählten über 55’000 Eintritte, im Durchschnitt besuchte eine Person also knapp drei Firmen, wie der Verein Industrienacht und das Büro mgmt mitteilt.
Sehr erfreulich war auch die grosse Nachfrage junger Menschen in Ausbildung. Rund 7’000 Schulkinder, Lernende und Studierende aus dem Dreiland besuchten kostenlos die Industrienacht. Zudem nahmen 1’500 Menschen, begleitet von sozialen Institutionen, an der Industrienacht teil.
Sehr beliebt: Die interaktiven Programme
Als Publikumsmagnete wirkten die Führungen durch die Labore von Roche und Novartis, die Produktion von Medartis und hinauf auf das Dach des Stücki Parks, so die Initianten. Der IWB-Werkhof zeigte das ausgefeilte Netz unter unseren Füssen und der Sutter Begg die grösste Backstube der Region.
Sehr beliebt waren auch die vielen interaktiven Programmpunkte, bei denen das Publikum aktiv etwas ausprobieren konnte. Es schreinerte, drehte Werbevideos, schaufelte mit dem Bagger, spleisste Glasfasern, erkundete die Nanowelt, baute Solarventilatoren und Schaltschränke, puzzelte im Archiv, braute Bier und experimentierte im Labor.
Die Veranstaltung bot ein weiteres Mal Raum für niederschwellige Begegnungen. Bei einigen Firmen landeten sogar in der Folge Bewerbungen auf dem Tisch. Gerade für junge Menschen wurde die Industrienacht zur seltenen Gelegenheit, unkompliziert Berufe und Interessen zu entdecken. (cb)
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