Demenz-Forschung: «Noch nie so viel Hoffnung wie jetzt»
Alzheimer ist nicht heilbar. Aber Forscher Marc Aurel Busche spricht im Unibâle-Podcast über ganz neue Perspektiven.
Alzheimer könnte bis in zehn Jahren als chronische Krankheit behandelt werden
Nach wie vor gehört Alzheimer respektive Demenz zu den grossen Angstdiagnosen in unserer Gesellschaft. Rund 35'000 Menschen in der Schweiz sind jährlich davon betroffen. Bis jetzt heisst das: Gedächtnisschwäche und -verlust, Auflösung der Persönlichkeit, Tod.
Aber der Basler Demenzforscher Marc Aurel Busche vermittelt Hoffnung. Neuste Forschungsergebnisse lassen aufhorchen. Zum einen wird seit Frühjahr ein Medikament in der Schweiz eingesetzt, das direkt gegen schädliche Eiweissablagerungen im Hirn vorgeht – und den Krankheitsverlauf deutlich verlangsamt.
Zum anderen zeigen sich neue Erkenntnisse über die Prozesse im Krankheitsverlauf. Diese eröffnen Perspektiven auf neue Behandlungsmöglichkeiten. «Wir hatten bis heute nicht so viele Gründe für Hoffnung wie jetzt», erläutert er im UniBâle-Podcast.
Chancen und Risiken
Busche rechnet damit, dass Alzheimer absehbar zur chronischen Krankheit wird. Der Ansatz: Man hält die Eiweiss-Werte mit regelmässigen Kontrollen und Medikation in Schach, bevor die Krankheit überhaupt Symptome macht.
Der Basler Forscher erklärt, auf welchen Arten wir das Demenz-Risiko in einem hohen Grad mitbestimmen, auch im Pensionsalter. Dabei nennt er konkrete Chancen und Risiken. Gute Karten habe, wer sich geistig und sozial fit hält. Wer viel surft und scrollt, riskiert jedoch Einbussen bei der Konzentrationsfähigkeit.
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UniBâle ist der Wissenschaftspodcast auf Prime News. Das Gespräch moderiert Claude Bühler. «UniBâle» ist eine Kooperation zwischen Prime News und der Universität Basel und wird präsentiert von Interpharma.
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