26.11.2018 News aus der Region

FC Basel entschuldigt sich bei Frauenteam

FCB-Manager Roland Heri gesteht ein, dass der Club unglücklich agiert habe und bittet die betroffenen Frauen um Verzeihung.

Kriegen endlich eine öffentliche Entschuldigung von der Club-Leitung: Die Profi-Frauen des FC Basel. Bild: www.fcb.ch

Die Nachricht schlug ein wie ein erfolgreicher Elfmeter-Schuss: Nachdem Prime News letzte Woche darüber berichtet hatte, dass die Frauen-Equipe des FC Basel nicht zur grossen Geburtstagsgala eingeladen wurde, sondern lediglich Tombola-Lose verkaufte, erging ein globaler Shitstorm über den mehrfachen Schweizermeister. 

Medien von Nordamerika bis Australien berichteten über die Ausgrenzung des Frauenteams, die vor dem Hintergrund der weltweiten Sexismus-Debatte eine besondere Brisanz erhielt. Nachdem sich die Verantwortlichen des FCB lange hinter vagen Rechtfertigungen versteckt hatten, bezog heute nun erstmals ein Geschäftsleitungsmitglied öffentlich Stellung. 

Gegenüber dem Regionaljournal Basel von Radio SRF entschuldigte sich FCB-Manager Roland Heri «bei allen Frauen, die sich ausgegrenzt und beleidigt fühlen». Dies sei nicht die Intention des FCB gewesen.

Heri gestand ein, dass man die öffentliche Wirkung eines solchen Entscheids nicht vorausgesehen habe. Der FCB habe keine glückliche Hand bei diesem «hochsensiblen Thema» gehabt, sagte er gegenüber dem Regionaljournal.

Der FCB-Manager betonte aber auch, dass die Frauen-Abteilung im Verein einen hohen Stellenwert geniesse. Er verwies ausserdem auf das Fest, dass nächstes Jahr für sämtliche Mitarbeiter des FCB veranstaltet werde. Dies sei bereits festgestanden, bevor die ganze Geschichte durch die Medien ging, so Heri. (ost)

4 Kommentare

max. 800 Zeichen

Regeln

Ihre Meinung zu einem Artikel ist uns hochwillkommen. Bitte beachten Sie dazu die nachfolgenden Regeln: Bitte beziehen Sie sich bei Ihrem Kommentar auf das Thema des Beitrags und halten Sie sich an den Grundsatz, dass in der Kürze die Würze liegt. Wir behalten uns vor, Kommentare zu kürzen. Geben Sie Ihren Namen an und benutzen Sie keine Namen anderer Personen oder Fantasienamen – ansonsten sieht die Redaktion von einer Publikation ab. Wir werden ferner Kommentare nicht veröffentlichen, wenn deren Inhalte ehrverletzend, rassistisch, unsachlich oder in Mundart oder in einer Fremdsprache verfasst sind. Über diesbezügliche Entscheide wird keine Korrespondenz geführt oder Auskunft erteilt. Weiter weisen wir Sie darauf hin, dass Ihre Beiträge von Suchmaschinen wie Google erfasst werden können. Die Redaktion hat keine Möglichkeit, Ihre Kommentare aus dem Suchmaschinenindex zu entfernen.

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

Aktuelle Artikel
     

 

 

 
     

 

 

 
News
 
 

Angebote

Basel erleben mit dem StadtBonBasel

Willkommen zum grössten Einkaufsvergnügen der Region. Der StadtBonBasel wird in allen guten Geschäften, Kultur- und Gastrobetrieben der Erlebnisstadt Basel gerne als Zahlungsmittel angenommen.

Basel erleben mit dem StadtBonBasel

CHF 20.–
Disclaimer:
Für den Kauf werden Sie auf die Seite unseres Promotionspartners geleitet.
Zur Übersicht