FC Basel entschuldigt sich bei Frauenteam
FCB-Manager Roland Heri gesteht ein, dass der Club unglücklich agiert habe und bittet die betroffenen Frauen um Verzeihung.

Die Nachricht schlug ein wie ein erfolgreicher Elfmeter-Schuss: Nachdem Prime News letzte Woche darüber berichtet hatte, dass die Frauen-Equipe des FC Basel nicht zur grossen Geburtstagsgala eingeladen wurde, sondern lediglich Tombola-Lose verkaufte, erging ein globaler Shitstorm über den mehrfachen Schweizermeister.
Medien von Nordamerika bis Australien berichteten über die Ausgrenzung des Frauenteams, die vor dem Hintergrund der weltweiten Sexismus-Debatte eine besondere Brisanz erhielt. Nachdem sich die Verantwortlichen des FCB lange hinter vagen Rechtfertigungen versteckt hatten, bezog heute nun erstmals ein Geschäftsleitungsmitglied öffentlich Stellung.
Gegenüber dem Regionaljournal Basel von Radio SRF entschuldigte sich FCB-Manager Roland Heri «bei allen Frauen, die sich ausgegrenzt und beleidigt fühlen». Dies sei nicht die Intention des FCB gewesen.
Heri gestand ein, dass man die öffentliche Wirkung eines solchen Entscheids nicht vorausgesehen habe. Der FCB habe keine glückliche Hand bei diesem «hochsensiblen Thema» gehabt, sagte er gegenüber dem Regionaljournal.
Der FCB-Manager betonte aber auch, dass die Frauen-Abteilung im Verein einen hohen Stellenwert geniesse. Er verwies ausserdem auf das Fest, dass nächstes Jahr für sämtliche Mitarbeiter des FCB veranstaltet werde. Dies sei bereits festgestanden, bevor die ganze Geschichte durch die Medien ging, so Heri. (ost)
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