27.04.2021 News aus der Region

Basel und Lies­tal er­lauben 1. Mai Demo – Zürich und Bern ver­bieten

Kundgebungen sind trotz Pandemie zu­gelassen. Einige Kantone be­schränken diese aber auf 100 Personen. Am Rhein­knie ist man kulanter.

Die Gewerkschaften rufen zur 1. Mai-Demo auf. Bild: Anja Sciarra

Der kommende Samstag steht ganz im Zeichen der Arbeiterinnen und Arbeiter. Der 1. Mai wird traditionell Demonstrationen und Reden gewidmet.

Anders im 2020: Vergangenes Jahr waren Kundgebungen Pandemie-bedingt verboten. Als in Basel dennoch Menschen auf die Strassen gingen, darunter etwa Basta-Grossrätin Tonja Zürcher, war die Empörung gross (Prime News berichtete).

Dieses Jahr nun darf die geplante Demo, welche um 10 Uhr am Messeplatz startet, ganz offiziell stattfinden. Auch in Liestal sind Veranstaltungen geplant.

Ganz so kulant wie Basel-Stadt und Baselland sind andere Kantone offenbar nicht. Wie das Regionaljournal Basel vom SRF am Dienstagmorgen berichtet, verbieten Zürich und Bern Kundgebungen mit mehr als 100 Teilnehmenden.

Gerade dieses Jahr sei es aber besonders wichtig, dass die 1. Mai-Demo stattfinden kann, sagt Benjamin Plüss von der Gewerkschaft Vpod gegenüber dem Regionaljournal. Schliesslich wird in Basel bald über einen kantonalen Mindestlohn abgestimmt (Mehr dazu in unserem Dossier).

Um Ansteckungen zu vermeiden, hält Plüss die Teilnehmenden nicht nur dazu an, Masken zu tragen und Abstände einzuhalten, sondern sich vor der Demo auch einem Selbsttest zu unterziehen.

Aber auch in Basel läuft die Veranstaltung nicht ab wie in anderen Jahren. Die Reden und Feierlichkeiten finden nicht wie gewohnt statt. Anstelle dessen werden auf dem Kasernen-Areal Infostände aufgestellt.

Die Basler Kantonspolizei zeigt sich derweil gelassen im Hinblick auf die Kundgebung vom Samstag. Man werde auf die Einhaltung der Maskentragepflicht schauen, sagt Polizeisprecher Toprak Yerguz gegenüber dem Regionaljournal. Ansonsten werde die Demo genau wie alle anderen behandelt. (red)

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