30.03.2022 News aus der Region

Kasernen-Hauptbau soll Anfang Mai für alle geöffnet werden

Die ersten elf Mieter aus Kunst und Kultur sollen bereits Anfang April die Räumlich­keiten beziehen. Der Kasernen-Haupt­bau wird unter dem Namen «kHaus» eröffnet.

Anfang April ziehen die ersten Mieter aus Kunst, Kultur und Gastro­nomie ein, Anfang Mai erfolgt die Öffnung der Kaserne für alle. Derweil sucht der Kanton immer noch nach einem Pächter für das Kasernen-Restau­rant. Bild: Anja Sciarra

Nach dem mehrjährigen Umbau des Kasernen-Hauptbaus ist es nun endlich so weit: Die ersten Mieter ziehen Anfang April in die neuen Räumlichkeiten ein. Das Hauptgebäude wird unter dem Namen «kHaus» eröffnet, wie die Betreiber-Organisation heute Mittwoch mitteilt.

Bei einem Rundgang präsentierte das neue Leitungsteam den Medien die Räumlichkeiten. Im kHaus entstehe ein «offenes und lebendiges» Kultur- und Kreativzentrum, das zum Verweilen, Veranstalten oder Arbeiten einladen solle.

Nach dem Umbau ist die Rheinpromenade neu über drei Durchbrüche mit dem Kasernenareal verbunden. Auf den über 1'400 Quadratmetern in der Kaserne finden sich künftig zudem öffentliche Bereiche, welche für alle Baslerinnen und Basler ohne Konsumzwang zugänglich sein sollen.

Eröffnung verläuft gestaffelt

Neben den Arbeitsplätzen und öffentlichen Bereichen gebe es im kHaus auf vier Stockwerken «vielfältige Veranstaltungsflächen» für kulturelle Events, Symposien oder Workshops. Die Räumlichkeiten bieten Platz für bis zu 200 Personen, schreiben die Verantwortlichen in ihrer Pressemitteilung.

Stand 30. März stehen bereits elf Mieter für das kHaus fest – darunter sind die Teams des «Imagine»-Festivals, des «Polyfon Festivals» oder «terre des hommes Schweiz». Sie sollen ab April in die Räumlichkeiten einziehen, freie Arbeitsplätze seien aber weiterhin vorhanden.

Aufgrund verschiedener Verzögerungen des Umbaus findet der Bezug und die Eröffnung des kHaus in Etappen statt. Wie erwähnt werden die ersten Organisationen ab Anfang April das Haus beziehen. Ab Anfang Mai sollen dann das Haus und die Durchgänge zum Rhein auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

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Parallel werden die beiden bereits bekannten Gastronomiebetriebe – das Grenzwert-Team und die Rhyschänzli-Gruppe – im Kasernen-Hauptbau ihre Umbauten vornehmen und voraussichtlich Ende April und Anfang Juni den Betrieb aufnehmen.

Der dritte Pächter für das vorgesehene Kasernen-Restaurant wurde derweil noch nicht gefunden. Derzeit bereitet der Kanton eine zweite Ausschreibung vor (Prime News berichtete).

Hier bereitet sich die Rhyschänzli-Gruppe auf das künftige Café vor, welches sie betreiben wird. Bild: Melina Schneider

Nachhaltige Innen­aus­stattung

Für die Planung und die Inneneinrichtung des kHaus habe man auf ein nachhaltiges Re-use-Konzept gesetzt, heisst es im Presse-Communiqué weiter.

So sei der grösste Teil der Möbel und Inneneinrichtungen aus zweiter Hand von Firmen in der Region bezogen, aufgefrischt und auf die Nutzung im kHaus adaptiert worden. Dadurch gewinne der Kasernen-Hauptbau einen eigenen Charakter und könne so als Beispiel für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen vorangehen.

Die operative Leitung des «kHaus» übernimmt künftig eine dreiköpfige Co-Geschäftsleitung bestehend aus: Melanie Müller für das Standortmanagement, Moritz Walther für die Hausdienste und Joël Pregger für die Programmkoordination. (as)

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