21.06.2023 News aus der Region

Brenn­punkt Drei­rosen-Anlage: Frau mit Stich­waffe verletzt

Am Dienstag­nachmittag wurde eine 45-Jährige beraubt und musste verletzt ins Spital gebracht werden. Der Täter ist flüchtig.

Auf der Dreirosen-Anlage kommt es immer wieder zu Gewalt­delikten. Bild: Anja Sciarra

Am Dienstagnachmittag, um 15:30 Uhr, wurde eine 45-jährige Frau auf der Dreirosenanlage Opfer eines Raubes. Dies teilt die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt am Mittwochmorgen mit.

Die Frau sei nach einem Einkauf durch die Dreirosen-Anlage gegangen und dort von einem Unbekannten angesprochen worden. Nach kurzem Gespräch forderte er schliesslich die Umhängetasche der Frau.

«In der Folge kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei welcher der Täter sein Opfer mit einer Stichwaffe verletzte», schreibt die Staatsanwaltschaft weiter. Dem Mann gelang es, die Tasche zu rauben und in unbekannte Richtung davonzugehen.

Die verletzte Frau habe sich daraufhin mit dem Tram an die Grenze an der Burgfelderstrasse begeben und den Vorfall einem Mitarbeiter des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit gemeldet.

Frau auf die Notfall­station gebracht

Aufgrund der Verletzung wurde sie anschliessend durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt in die Notfallstation verbracht. Der Täter konnte derweil trotz Fahndung nicht gefunden werden.

Gesucht wird:

  • Unbekannter, 20-25 Jahre alt, circa 180 cm gross, braune Hautfarbe, sprach Arabisch, schwarze Haarfarbe, kurze Frisur, rasiert, trug blaue Jeanshose, schwarzes T-Shirt und ein schwarzblaues Baseballcape mit Lacoste Logo.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft, (Tel. 061 267 71 11), oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.

Es ist der nächste Vorfall in einer Reihe von Gewaltdelikten auf der Dreirosen-Anlage. Zuletzt wurde im Mai ein 18-Jähriger von Unbekannten angegriffen und verletzt.

Prime News berichtete im April von massiven Missständen auf der Anlage, welche aus einem internen Dokument hervorgingen (zum Beitrag). Die Basler Regierung sieht die Lage derweil als «unter Kontrolle», wie sie Anfang Mai erklärte. (red.)

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