24.03.2026 News aus der Region

Baselland: SVP schickt Matthias Liechti ins Regierungs­rennen

Die Partei­mitglieder der SVP Basel­land haben an ihrem Parteitag in Bubendorf den Rümlinger Landrat und Treu­händer nominiert.

Matthias Liechti tritt am 14. Juni für das Regierungsamt an. Bild: zvg

Liechti wurde einstimmig als Kandidat für die Ersatzwahl von Grünen-Regierungsrat Isaac Reber nominiert. Die parteiinterne Konkurrenz, etwa Johannes Sutter, hatte sich bereits im Vorfeld zurückgezogen. Der 45-jährige Landrat aus Rümlingen, der beruflich als Treuhänder in der Geschäftsleitung einer Regionalbank einsitzt, gilt als Hoffnungsträger aus dem gemässigten Flügel.

Die wählerstärkste Partei ist derzeit ohne Regierungssitz, nachdem die Kandidaturen von Sandra Sollberger 2023 und Caroline Mall 2025 gescheitert waren.

Liechti bringt als langjähriger Gemeindepräsident und Gemeinderat Exekutiverfahrung mit. Seit zwei Jahren politisiert er im Landrat und wirkt als Mitglied der Bildungs-, Kultur- und Sportkommission.

Liechti vs. Schoch: Gemässigt gegen gemässigt

In der Medienmitteilung der Partei wird er gleich an zwei Stellen als «kompromissbereiter» oder -fähiger SVP-Politiker geschildert. Die Volkspartei erhofft sich mit dem Profil eine breite Unterstützung bis in die Mitte des politischen Spektrums. Liechti ist zudem als gläubig öffentlich bekannt. Er besitzt je einen Masterabschluss in Theologie und in Bankmanagement.

Das gemässigte Profil dürfte nötig sein. Denn der Gegenkandidat Philipp Schoch, der bereits vor zwei Wochen nominiert wurde, gilt ebenfalls als gemässigter Grüner Politiker, der bis im Zentrum Wahlchancen hat. Somit dürften am 14. Juni zwei mehrheitsfähige Politiker aufeinandertreffen. Eine weitere Kandidatur ist bis dato nicht bekannt.

Ein Problem für die Wahl Liechtis könnte seine designierte Nachfolgerin im Kantonsparlament werden, sollte er den Sprung in die Exekutive schaffen. Es ist dies die umstrittene JSVP-Strategiechefin Sarah Regez, der Kontakte ins rechtsextreme Lager nachgesagt werden. Regez hat dazu auf Anfrage von Prime News nie eindeutig Stellung bezogen. (cb)

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