14.07.2026 News aus der Region

Das Ufer7 zügelt 2027 in die Ochsengasse

Das Restaurant der Wyniger Gruppe übernimmt den Standort vom Roten Bären, der wiederum mit dem Perron fusioniert.

Chefkoch des Ufer 7, Cyrill Baumann, und das Team zügeln in den Roten Bären an der Ochsengasse. Bild: Gloria Jäger

Der Rote Bären an der Ochsengasse im Kleinbasel schliesst ab Mitte Juli die Türen und fusioniert mit dem Perron im St. Johann (Prime News berichtete exklusiv). Eine Nachfolge stand fest, wurde aber beim Gespräch noch nicht verraten.

Wenige Stunden nach Publikation des Artikels dann die Gewissheit: Die Wyniger Gruppe übernimmt das Inventar des Roten Bären und führt am Standort ab April 2027 das bestehende Restaurant Ufer7 weiter. Dies, da am heutigen Standort direkt am Rheinufer der Mietvertrag ausläuft. Bis Ende Februar 2027 bleibt das Ufer7 an der Unteren Rheingasse unverändert geöffnet, heisst es in einer Medienmitteilung.

Wechsel in kleineres Lokal sei kein Problem

Der Wechsel an die Ochsengasse sei das Ergebnis «einer intensiven Suche» nach einer geeigneten Anschlusslösung für das Ufer7, heisst es seitens der Wyniger Gruppe. So, dass das Team zusammengehalten wird und eine langfristige gastronomische Perspektive für das Restaurant besteht.

«Der Rote Bären bietet mit seiner überschaubaren Grösse, der offenen Küche und seiner besonderen Atmosphäre genau die Voraussetzungen, die wir uns gewünscht haben», lässt sich Fabio Gemperli, Geschäftsführer der Tisch77 AG zitieren. 

Die operative Verantwortung bleibt beim aktuellen Gastgeberteam, Manuel Bignasca und Alina Böhlen. Und auch die Küchencrew bleibt bestehen: Cyrill Baumann ist als Küchenchef weiterhin für das leibliche Wohl der Gäste verantwortlich, unterstützt von Nicolas Leimer als Sous-Chef und dem bisherigen Küchenteam. Prime News hat Baumann unlängst ausführlich porträtiert. 

Dass das Ufer 7 künftig nicht mehr am Rheinufer sein wird und in ein kleineres Lokal zieht – das sei kein Bruch mit dem bisherigen Weg, sagen die Betreiber.

Die offene Küche des Roten Bären ermögliche einen unmittelbaren Austausch zwischen Küche, Service und Gästen. Und der persönlichere Rahmen biete gleichzeitig mehr Raum für individuelle Gastfreundschaft, «handwerkliche Präzision» und eine stärkere Fokussierung auf das kulinarische Erlebnis. (ila/as)

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