11.05.2026 Event 3 minMinuten Lesedauer

Tower Run: Revival des gros­sen Sprints im Messe­turm

Nach 13 Jahren Pause kehrt der Treppen­lauf am 30. Mai zurück nach Basel. 542 Stufen, 103 Meter – das gibts zu wissen.

Tower Run-Organisator Daniel Uebersax über den Event, der nun wiederbelebt wird. Bild-Collage: Anja Sciarra

542 Stufen, 31 Stockwerke, 103 Meter: Nach 13 Jahren Pause gibt der legendäre Tower Run im Basler Messeturm sein Comeback. Die letzte und zehnte Ausgabe des sportlichen Events ging 2013 über die Bühne.

Am Samstag, 30. Mai, kämpfen wieder Jung und Alt um den Sieg am spektakulären Treppenlauf. Um 9.30 Uhr startet die Veranstaltung, mit diversen Wettkämpfen in verschiedenen Kategorien bis am Abend. Seien es die Einzelstarter, Teams oder die Police- und Firefighter-Challenge. Bei diesen messen sich die Mitarbeitenden der Blaulichtorganisationen im vertikalen Sprint in ihren Uniformen.

Noch bis zum 15. Mai können sich sportbegeisterte Läuferinnen und Läufer anmelden. Ab 12 Jahren ist die Teilnahme möglich – ohne Begrenzung nach oben. «Es sind alle willkommen, der älteste Läufer bisher ist 93 Jahre alt», sagt Organisator Daniel Uebersax beim Probetreppenlauf mit Prime News. Zwar soll man gemäss dem Reglement körperlich fit sein, aber spezielle Voraussetzungen braucht es für das Erklimmen der Stufen nicht.

Vor dem vertikalen Sprint, der durchaus Kraft und Ausdauer abverlangt, gibt es noch einen knapp 70 Meter langen Vorsprint auf dem Messeplatz. Die Ziellinie bildet die Bar Rouge im obersten Stockwerk.

Spass und Sport­begeisterung stehen im Zentrum

Aber: Warum hat man damals 2013 überhaupt aufgehört mit dem Tower Run in Basel? Strengere behördliche Auflagen waren das Problem, sagt Uebersax. Inzwischen kann man diese aber alle wieder erfüllen – in einem der höchsten Gebäude der Schweiz. «Es gibt auf der ganzen Welt solche Treppenläufe, aber viel zu wenige in der Schweiz. Wir holen Basel wieder zurück auf den Tournee-Plan dieser Wettbewerbe», erklärt Uebersax die Motivation zur Wiederbelebung des Events.

So läuft auch die internationale Elite mit. «Da geht es wirklich um die Zeit, sie wollen Punkte sammeln, um im internationalen Ranking aufzusteigen», sagt Uebersax. Beim letzten Tower Run Basel im Jahr 2013 meisterte der damalige Spitzenathlet Piotr Lobodzinski die 542 Treppenstufen in nur 2 Minuten und 36 Sekunden. 

Diese Marke könnte dieses Jahr unterboten werden. Der Läufer Wai Ching Sohs absolvierte erst am 3. Mai den Kuantan Tower in Malaysia mit 547 Treppen und 31 Stockwerken in 2 Minuten und 20 Sekunden.

Bei allen andern stehe aber der Spass und die einzigartige Atmosphäre im Mittelpunkt. «Alle andern machen mit aus Fun. Die Feuerwehrleute laufen gegeneinander an, Polizistinnen und Polizisten laufen gegeneinander an. Das wird ein Spektakel nach 13 Jahren.»

Alle Informationen zur Anmeldung

Als Rahmenprogramm gibt es auf dem Messeplatz Verpflegung, Musik und Siegerehrungen. Der Zugang ist kostenlos. Was ist das für ein Gefühl, wenn man oben ankommt? «Es startet bei so Wettbewerben immer mit viel Euphorie, auf halber Strecke kommt das Tal des Jammerns», lacht Uebersax. Und kurz vor Schluss, da hinterfrage man nochmals alles. «Aber einmal in der Bar Rouge angekommen, ist man einfach glücklich.»

Weitere Informationen zur Teilnahme und Anmeldung finden Sie auf der Webseite. 

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Anja Sciarra

Anja Sciarra

Redaktionsleiterin

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